Geschmacksgrad

Weinsuche nach Geschmacksgrad Griechenland-Weine von Wine and Nature -

Die meisten unserer Wein sind trockene Weine. Hier finden Sie nur die Auswahl der Weine, die nicht den Geschmacksgrad "trocken" tragen.


Anmerkungen zum Geschmacksgrad des Weines:

 

Der Geschmacksgrad eines Weines wird hauptsächlich durch seinen Restzuckerwert, aber auch immer ein wenig abhängig von seinem Säurewert bestimmt. In Deutschland gilt in der Regel ein Wein mit mehr als 9 g / L Restzucker als halbtrocken. In Griechenland schon ab 4 g / L. Weine mit mehr als 14 g / L und weniger als 45 g / L, bezeichnet man als lieblich. Zwischen 9 und 45 g / L spricht der Fachmann auch manchmal von einem feinherben Wein. Darüber hinaus wird ein Wein als 'süß' bezeichnet. Manchmal wird dafür der Begriff 'milder Wein' verwendet. Das sind Weine mit einem Restzuckergehalt von mehr als 45 g / L. Diese Bezeichnung wird oft für Weine mit niedrigem Säuregehalt verwendet (genauer wäre eigentlich 'mild an Säure'). Bei Rotweinen wiederum kann 'mild' auch ein Ausdruck für gerbstoffarme (tanninarme) Weine sein. Hier sollte jedoch eher von ausgewogen, rund, samtig oder auch von 'weich' gesprochen werden.

 

Verwechslungen

 

Gerne verwechselt der Verbraucher einen trockenen, fruchtigen Wein mit eher niedrigen Restzuckerwerten mit 'lieblich' oder sogar süß. Manche glauben, nur lieblichere Weine zu mögen. Aus Erfahrung kann ich sagen, dass damit viele falsch liegen. Ihnen gefallen häufig eher fruchtige Weine. Mit Restzuckerwerten hat es nicht selten weniger zu tun.

 

Wenn ein Wein den Gaumen / Mund austrocknet, sprechen viele Menschen von einem 'sehr trockenen Wein'. Auch das ist an sich falsch. Ein solcher Wein ist in aller Regel nur eins: tanninreich. Tannine sind die Gerbstoffe, die vor allem bei Rotweinen stark ausgeprägt sein können. Das liegt hauptsächlich daran, dass Traubenschalen längere Zeit Farbe und Tannine an den Wein abgeben konnten und / oder dass ein Wein im Holzfass oder Barrique ausgebaut wurde. In einigen Fällen werden sogar Tannine dazugegeben. Allerdings ist das nicht immer in allen Ländern erlaubt. Natürlich hat ein lieblicher Wein seltener viele Tannine. Gerbstoffe, oder diese werden durch einen höheren Zuckergehalt geschmacklich übertüncht und können von einem ungeübten Weintrinker nicht richtig wahrgenommen werden. Insofern ist ein Wein, der als tanninreich wahrgenommen wird, also doch in der Regel auch trocken, jedoch kann man den Weinbegriff 'Trocken' nicht davon ableiten.